Malang

Malang

Zurück nach Malang fahren wir mit Gepäck beladen mit dem Moped mitten durch die hügelige Landschaft und die Zuckerrohrplantagen. Da wir in Malang nur einen Tag verbringen, sehen wir nur eine Attraktion der Stadt, nämlich das “bunte Dorf“. Die in schrillen Farben angemalten Häuser kann man gar nicht übersehen. Man kann hier gemütlich durch die engen farbenfrohen Gassen schlendern.

Am Flussufer ist etwas mehr Platz. Dort liegt viel Müll herum, in dem gerade Futter suchende Küken herum laufen. Die Kinder des Dorfes haben hier auch Platz zum Spielen, wie zum Beispiel Drachen steigen lassen oder Sachen ankokeln.

Dann werden wir plötzlich Zeuge, wie die Kinder ein Baby-Kätzchen quälen. Es wird auf einem kleinen Styropor-“Boot“ festgebunden und unter Kriegsgebrüll in den strömenden Fluss geworfen. Das Kätzchen landet im Wasser und schafft es, triefend wieder hinaus zu schwimmen. Dort warten jedoch bereits die Kinder, um es gleich nochmal in hohem Bogen hinein zu werfen. Diese Quälerei können wir nicht länger mit ansehen und versuchen, den Kindern verständlich zu machen, dass das nicht gut ist. Diese lassen sich jedoch wenig beeindrucken und so sprechen wir ein paar Einheimische an, die sich das Schauspiel bisher seelenruhig angeschaut haben. Diese bringen die Kinder endlich mit einem kurzen Spruch dazu, von dem Kätzchen abzusehen. (“Mit dem Essen spielt man nicht“?)

Auf der anderen Seite der Brücke war anscheinend blaue Farbe im Angebot

Von der Brücke aus sehen wir überall verfangene Drachen, die den Stromleitungen und Bäumen zum Opfer gefallen sind. Das große Hobby scheint also in Indonesien weiter verbreitet zu sein als nur auf Bali. Das Ziel dabei, den selbstgebauten Drachen so weit wie möglich nach oben steigen zu lassen.

Die der Stromleitung zum Opfer gefallenen Drachen schrecken nicht davor ab, den Drachen hier weiter steigen zu lassen. Nur ein kleiner Punkt am Himmel  lässt den Drachen noch erahnen.

Landschaftlich hat uns Java sehr überzeugt, aber die Highlights der Insel haben wir vermutlich schon gesehen. Deshalb haben wir uns entschlossen, morgen mit dem Zug wieder Richtung Bali zurück zu fahren. In Amed, dem Ort in den wir uns ein wenig verliebt haben, wollen wir etwas länger verweilen und uns vom ständigen Ortswechsel erholen.

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