Nusa Dua

Nusa Dua

Hohe Wellen, eine paranormale Geschwindigkeit, ständiger meterhoher freier Fall mit im wahrsten Sinne knallhartem Aufprall auf dem Wasser machen die Überfahrt mit dem Boot zum Horrortrip. Irgendwie haben es unsere Rucksäcke geschafft, oben auf dem Deck liegen zu bleiben. Meiner ist jedoch komplett nass inklusive Inhalt.

Als erstes besuchen wir den Pandawa Beach in unserer Nähe im Süden. Zwar recht hübsch an der Steilküste gelegen, ist er jedoch sehr überlaufen und aufgrund von angespülten Algenmassen nicht wirklich zum Schwimmen geeignet.

Uluwatu Tempelanlage

Wir erkunden den Uluwatu Tempel im Westen der Halbinsel. Dieser liegt direkt an der Steilküste und bietet daher schöne Blicke. In der großen Tempelanlage wohnen viele Affen, die auch gern versuchen den Menschen Essen oder interessante Gegenstände abzuluchsen. Gerade abgelenkt, bemerke ich plötzlich ein Ziehen an meiner Hand, in der ich meine Sonnenbrille halte. Zum Glück erfolglos!

Die kleinkriminellen Makaken bei der Körperpflege

An der Westküste befindet sich der schöne Padang Strand. Am Ende des Sandstrandes betten sich hohe Felsen in die Landschaft. Zwischen denen wachsen auf flachen Steinen saftig grüne Algen, die einen angenehmen Kontrast zum Grau der Felsen bilden.

Noch gesund und munter im Uluwatu Tempel

Am folgenden Tag hat mich Fieber ins Bett gezwungen. Nach einem Arztbesuch wissen wir, dass es nichts Ernstes ist. Zum Glück passiert das genau am richtigen Ort, denn viel verpassen tut man hier nicht. Ein paar schöne Ausflugsziele gibt es zwar, wie bereits erwähnt. Doch sonst sieht man nur Trockenheit, Staub, Stau auf den Straßen sowie die hohen Zäune und Mauern von etlichen Luxus-Resorts. Ein Ort zum Wohlfühlen ist Nusa Dua unserer Ansicht nach nicht.

Doch an eines werden wir uns immer erinnern. Es ist abends und wir liegen im Bett, als plötzlich das Bett anfängt, sehr stark zu wackeln und sich durchs Zimmer zu bewegen. Für einen winzigen Moment denkt Fabi, ich mache das und sagt: “Hör domma uff“, bis wir realisieren dass es sich um ein Erdbeben handelt! Wir rennen ins Freie, doch es passiert zum Glück nichts weiter als der Schreckmoment. Es folgen noch mehrere, weniger starke Nachbeben. Auf der Nachbarinsel Lombok verlief das Ganze leider nicht so glimpflich und forderte hunderte Opfer.

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