Chiang Mai

Chiang Mai

Als wir erwachen, bietet sich ein wunderbarer Anblick einer hügeligen Landschaft, in der sich Wäldchen und Wiesen abwechseln. Nach einer guten Weile erreichen wir die wohl bekannteste Stadt Nordthailands, Chiang Mai. Bekannt vor allem für die vielen Tempel. Den Tempelbesichtigungen widmen wir deshalb auch einen Tag. Der schönste ist für uns der Wat Lok Molee, denn er hat etwas von einem Lebkuchenhäuschen.

Ansonsten ist die Stadt sehr leicht zu beschreiben: Eine quadratische Stadtmauer mit Wassergraben, die die Altstadt umschließen, begleitet von stressigem Verkehr und schlechter Luft.

Vorsicht ist besser als Nachsicht!

Deshalb zieht es uns auch schnell raus in die Umgebung. Wir düsen einfach mit dem Moped Richtung Westen, da die Karte dort vielversprechend aussieht. Entlang der Strecke passieren wir kleinere Wasserfälle und einen schönen Tempel.

Der Erleuchtung so nah…

Danach gelangen wir zu einem Dorf, in dem sich anscheinend alles um den dortigen goldenen Tempel Phra That Doi Suthep dreht. Gegen etwas Eintritt kommen wir hinein und können die schöne Anlage mit vielen Details bewundern. Es werden Kerzen angezündet, Menschen lassen sich vom Mönch segnen, laufen mehrfach um die goldene Glocke mit einer Lotusblume in der Hand, ein Gebet aufsagend.

Der Goldene Tempel

Später erreichen wir ein Dorf in den Bergen, enge Gassen führen bergauf… Viele Bewohner bieten ihre selbst genähten Taschen und Kleider zum Verkauf. Oben erwartet uns ein schön angelegter Garten, dort wächst unter anderem eine große Cannabispflanze, die uns ein Bewohner stolz zeigt.

Wir laufen noch etliche Treppen zu einem Tempel, dieser aber so modern, dass eher wie Ferienhaus oder Hotel als Tempel aussieht. Zum Sonnenuntergang düsen wir zu einem Ausblick, den wir bei der Hinfahrt entdeckt haben. Von dort können wir auf die Hügel herabblicken und beobachten, wie sich die tropentypischen Wolkentürme aufbäumen und sich (zum Glück in sicherer Distanz von uns) in Regen ergießen. Ein fantastischer Anblick!

Die Regenwolke hat sich innerhalb weniger Minuten aufgetürmt

Bei der zweiten Tour erkunden wir die Gegend etwas weiter südlich. Bald fahren wir auf einer tollen Straße entlang, die im Gegensatz zu gestern noch ruhiger ist und sich erst durch den Wald, dann durch Dörfer mit Reisfeldern schlängelt.

Zitronen

Die Straße führt uns einen Hügel hinauf, zunächst an Mandarinen- und Zitronenhainen vorbei, bis wir oben auf der Bergkuppe Chilli über Chilli vorfinden! Einige Arbeiter sind gerade beim Pflücken der Schoten. Von hier hat man einen tollen Ausblick auf die hübsche hügelige Agrarlandschaft.

“Chilli-Falter“

Eine Beschilderung mit der Aufschrift “cave“ macht neugierig und wir folgen dem Weg bergab, der ziemlich schwierig bzw. huckelig ist. Dann stellen wir das Moped ab und laufen die letzten Meter durch einen Bambuswald. Der beeindruckend hohe, lichte Bambus schafft eine ganz eigene, gemütliche Atmosphäre.

Ab durch die Wallachei
Im “Bambus-Wald“ mit Fabi zum Größenvergleich!

Die Höhle, sie heißt übrigens Tad Kar Tan, ist größer als gedacht. Dummerweise haben wir vergessen, die Taschenlampe mitzunehmen und können die Höhle deshalb nur ankratzen. Sie besteht aus mehreren Kammern, Fledermäusen und zwei Schreinen mit Buddhafiguren und deren Gaben.

In der Höhle

Abends besuchen wir einen weißen Tempel, den wir vorhin von weitem entdeckt haben und der auf den Namen Loha Prasat Prathat Sri Meuang Pong hört. Er hat wunderschöne Details und wird gerade saniert, man sieht aber noch die alte Substanz. Da kommen ein paar Mönche auf einem Pickup angeprescht. Sie sind so schnell unterwegs, dass sie auf dem Foto leider ein wenig unscharf geworden sind.

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