Chiang Rai

Chiang Rai

Chiang Rai ist ein kleiner Ort in der Nähe des Dreiländerecks von Thailand, Laos und Myanmar. Im Prinzip verirren sich hier nur Touristen her, die auf dem Weg nach Laos oder Myanmar sind (wie wir), sowie einsame Männer mittleren und höheren Alters (Achtung, Thailand-Klischee). Es könnte natürlich auch sein, dass das wirklich alles nur Massagesalons sind, wie auf den Schildern steht, und die Masseusen nur zufällig aufreizend gekleidet sind. Wie dem auch sei, abends schlendern wir über den Nachtmarkt und kaufen zwar nichts von dem angebotenen Kram, dafür ein paar Leckereien zu naschen.

Wunsch-Glöckchen-Pagode am weißen Tempel

Auch hier machen wir mal wieder eine Tour in die Umgebung mit dem Roller. Zuerst zum “Weißen Tempel“. Dieser sieht bei Tageslicht aus wie einem schlechten Disney-Animationsfilm entsprungen. Mit anderen Worten, die Architektur wirkt komplett übertrieben. Zumindest hat sich der Architekt und Künstler viel dabei gedacht und alles hat seine buddhistische Bedeutung. Die Anlage ist noch im Bau bzw. wird ständig erweitert. Vor dem Haupttempel kommen Hände und Schädel aus Stein aus der Erde, die aussehen wie die Ausgeburt der Hölle. Ein paar junge Thais machen davor Selfies in lustigen Posen (passend zu dem komischen Tempel) und werden prompt von einem Wächter ermahnt, nicht herumzualbern.

Außerdem sehen wir uns einen Aussichtspunkt an, von dem man weit in die (eher langweilige) Landschaft sehen kann. Danach fahren wir an dem Flüsschen Kok entlang, der in hoher Geschwindigkeit Richtung Mekong fließt.

Diesen Kollegen haben wir vor dem Ertrinken in einem Teich am Aussichtspunkt gerettet. Als Gegenleistung hat er eine kleine Fotosession mitgemacht.
Der Kok

Schließlich sehen wir uns noch die Tempelanlage Huai Pla Kang mit einer riesigen Buddha-Statue an. Die ist ziemlich cool und beeindruckend!

Mönche vor dem Huai Pla Kang

So, morgen werden wir nach Laos einreisen. Wir wollen uns vom Norden bis in den Süden des Landes vorarbeiten und sind schon sehr gespannt!

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