Vang Vieng

Vang Vieng

Vang Vieng, inmitten schroffer Karstberge gelegen, hat sich paradoxerweise und trotz seiner Lage irgendwo im Nirgendwo zum Partyort für Backpacker entwickelt. Wir lassen uns davon aber nicht allzu sehr irritieren.

Es zieht uns ja sowieso raus ins Grün, und so folgen wir unbekannten Pfaden durch die ursprüngliche Landschaft aus Reisfeldern, Wiesen, Gebüsch und Karstfelsen. Wir gelangen über eine äußerst abenteuerliche “Brücke“, bzw ein paar übereinander geschmissene Bambusrohre über einen Fluss. Etwas weiter entdecken wir eine wunderschöne Holzbrücke…

Als sich der Himmel dunkelrot verfärbt und schließlich die Sterne preisgibt, entfalten die Felsen nochmals eine ganz eigene, faszinierende Ausstrahlung.

Anderntags schlagen wir uns wieder durch’s Dickicht und müssen durch einen Bach waten, der uns in die Quere kommt. Als wir auf der anderen Seite plötzlich auf einem Reisfeld stehen, gucken die Farmarbeiter nicht schlecht.

Bei unserer Mopedtour Richtung Norden geht es nach einer kurzen asphaltierten Phase nur noch über gehirnerschütterungsverdächtigen Schotter (wenn man nicht die beste Federung hat).

Badezeit abgelaufen.

Vorbei an etlichen Reisfeldern, erreichen wir nach einer Weile einen verlassenen Parkplatz, von dem aus eine Fledermaushöhle und ein Wasserfall ausgeschildert sind. Auf dem Weg zur Höhle begegnen wir einer knallgrünen Schlange! Lustigerweise sitzt darauf eine ebenso knallgrüne Wanze und lässt sich befördern.

Die Höhle beginnt schon mit einem abenteuerlichen Eingang, schmal und steil. Weit kommen wir nicht, da die zweite Treppe in die Unterwelt morsch ist und beim ersten Schritt ächzend nachgibt. Das lassen wir mal lieber.

Der Weg zum Wasserfall ist eine steile Schotterpiste, und wir sind die Einzigen weit und breit. Wir werden mit einem tollen Rundumblick auf die verwunschenen Karstformationen entlohnt.

Auch der kleine Wasserfall ist hübsch anzusehen, und daneben entdeckt Fabi eine Art Salzleckstelle für Schmetterlinge, die sich dort tummeln. Perfekt, um endlich ein paar der vielen schönen Schmetterlinge Südostasiens fotografisch einzufangen.

Am letzten Tag haben wir nur Regen, und so können wir uns mental auf die morgige Weiterfahrt in die laotische Hauptstadt einstellen.

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